2. Striegelhock
6. September 2025Besuch des Dinglinger Hauses
14. November 2025Bürgertreff mit Herrn Oberbürgermeister Markus Ibert im Rahmen der Stadtteiltage 2025 am 30. Oktober 2025

(Hans-Peter Rothard) Herr OB Ibert besucht im Rahmen der Stadtteiltage turnusgemäß alle sieben Stadtteile sowie die beiden Kernstadtbezirke Burgheim und Dinglingen in einem zweijährigen Rhythmus. Nachdem 2023 das „Oberdorf“ rund um das ehemalige Dinglinger Rathaus an der Reihe war, lag dieses Mal der Schwerpunkt auf „Dinglingen West“, wie es Herr Ibert bei seiner Begrüßung gegen 18:00 Uhr am Treffpunkt „Türmle“ auf Höhe Kruttenaustraße 33 formulierte.
Gemeinsam mit ca. 25 interessierten Bürgerinnen und Bürgern, hauptsächlich aus den Reihen der Bürgergemeinschaft Dinglingen, den Stadträten Roland Hirsch und Sven Täubert sowie seiner 2 Begleiter aus der Abteilung Zentrale Steuerung machte sich Herr Ibert auf einen vom Vorstand der BGD geplanten Rundgang im nordwestlichen Teil Dinglingens.
Zunächst ging es über die dortige Holzbrücke am zum Bauprojekt „Ehemalige Johannis-Druckerei“ der Firma Emely-Bau. Dort führt der Stillstand der Bauarbeiten u.a. an der geplanten Tiefgarage infolge vermutlicher finanzieller Schwierigkeiten zu einer deutlichen Unterschreitung der vorgeschriebenen Zahl an Stellplätzen. So verfügt das umgebaute ehemaligen Hauptgebäude der Druckerei bei über 30 Wohnungen derzeit nur über maximal 8 Stellplätze, was wiederum zu einem erheblichen Parkdruck in den umliegenden Wohnstraßen führt.
Das an der Heiligenstraße gegenüber liegende neue Bauprojekt der Firma Xhoxhaj mit 8 Reihen-häusern zeigt hingegen einen zügigen Baufortschritt. Ob hier die genehmigten Stellplätze ausreich-en werden, wird sich nach Bezug der Häuser noch zeigen.
Am Kindergarten „Arche Noah“ und der Johann-Peter-Hebel-Schule vorbei, an deren Namensschild sich Herr Ibert von den Spuren der sinnlosen Zerstörungswut einiger unausgelasteter Zeitgenossen überzeugen konnte, führte der Weg entlang der Flugplatzstraße zum Bauprojekt „Gartenhöfe“. Dort Besichtigung der gefährlichen Radwegsituation aus Richtung Hugsweier, wo der gut ausgebaute und beleuchtete Radweg von einem der Neubauten direkt versperrt wird. Dadurch wird insbesondere auch der Schulweg der Hugsweierer Kinder zur Johann-Peter-Hebel-Grundschule und zur Freien Evangelische Schule auf dem Flugplatz ohne Fortführung unvermittelt auf die Kreisstraße im dortigen 50-iger Bereich gelenkt. Herr Ibert versprach, sich umgehend um die Beseitigung dieser Gefahrensituation zu kümmern
Der Rückweg verlief über Almweg und Kruttenaustraße zurück zum Ausgangspunkt. Im Verlauf des Rundgangs wurde häufig auch das zu schnelle Fahren in den 30-iger-Bereichen angesprochen. Wie bestellt rasten innerhalb weniger Minuten 2 Möchtegern-Verstappen mit mindestens der doppelten erlaubten Geschwindigkeit an der Gruppe vorbei.
Nach rund einer Stunde endete die Begehung vor Ort. Der Bürgertreff wurde dann gegen 19:30 in der Pizzeria „Mamma Mia“, Schwarzwaldstraße, fortgesetzt. Dort trugen neu hinzugekommene Teilnehmende ihre Anliegen vor.
Insbesondere waren häufige und gravierende Geschwindigkeitsübertretungen auf Höhe der Gärtnerei Bräutigam in der Breslauer Straße, in der Bergstraße durch Schüler der dortigen Berufsschule sowie dem Integrierten Beruflichen Gymnasium vor und nach den Unterrichtszeiten und in der Alten Rheinstraße (u.a. auch Busverkehr) das beherrschende Thema. Besonders kritisiert wurden offensichtlich fehlende Geschwindigkeitskontrollen von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst. Auch hier sagte Herr Ibert die umgehende Überprüfung der geschilderten Sachverhalte zu, gab jedoch zu bedenken, dass die aktuell schwierige finanzielle Lage der Stadt Lahr, wie die vieler anderer Kommunen auch, leider den städtischen Handlungsspielraum massiv einschränke.
Der offizielle Teil des Bürgertreff endete gegen 21:00 Uhr.
Ein erstes positives Ergebnis konnte bereits verzeichnet werden:
Die von Herrn Stadtrat Roland Hirsch bemängelten tiefen Schlaglöcher in der Kruttenaustraße nördlich der Bahnunterführung hat der Bauhof schon wenige Tage später beseitigt! Wenn sich dann mit der Zeit auch noch weitere Verbesserungen zeigen, sind die diesjährigen Stadtteiltage im Kernstadtbezirk Dinglingen ein voller Erfolg geworden.
